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Gay & Lesbian

Lesben- und Schwulenszene in New York

Die schwul-lesbische Lebensart des Big Apples gehört fast ebenso zum Stadtbild wie die berühmten Yellow Cabs oder die Skyscrapers.

 

New York ist aufgrund seiner Größe ganz selbstverständlich auch Heimat einer großen homosexuellen Gemeinde. Verschiedenste Interessen sind hier gefragt und werden bedient. Angefangen von Frisörsalons und Kosmetikstudios über Modeboutiquen bis hin zu Buchläden – alles ist hier vorhanden und explizit auf das gleichgeschlechtliche Publikum abgestimmt.

 

Es schaut keiner mehr schief wenn Mann und Mann oder Frau und Frau zusammen Hand in Hand durch den Central Park spazieren. Selbst wenn sich jemand dran stören sollte: New York ist schnelllebig und anonym.

 

Überall in Manhattan, insbesondere in Greenwich Village und in Chelsea ist das Straßenbild homosexuell geprägt. Hier tobt das Nachtleben, diverse Parties und Events finden insbesondere am Wochenende statt – die richtige Entscheidung zu fällen wird einem nicht einfach gemacht.

Wer es lieber ruhiger mag: diverse Cafés und Lounges laden zum Sehen und Gesehen werden ein.

Der Beginn der Schwulen- & Lesbenbewegung

Christopher Street
Christopher Street, ©2010 newyork.de

Am Greenwich Village Stonewall Place, in der Nähe vom Sheridan Square, erinnert eine Gedenktafel an die Auseinandersetzungen der Stonewall Riots vom Juni 1969. Damals wehrte sich die New Yorker Homosexuellen-Community erstmals gegen die willkürlichen Übergriffe der Polizei. Die tagelangen Straßenschlachten in der Christopher Street markierten einen Meilenstein in der Emanzipation von sexuellen Minderheiten. Viele betrachten die Christopher Street als den Geburtsort der modernen Schwulenrechtsbewegung. Zu der schillernden Parade (auch "The March" genannt) während der Pride Week werden jedes Jahr Tausende Teilnehmer erwartet.