Museen und Galerien in NYC
Das Paradies für Freunde der Kunst: In New York City befinden sich einige der sensationellsten Kunstmuseen und Galerien der Welt. Um das Meiste aus New Yorks phänomenalem Kunsterlebnis zu schöpfen, müssen Sie zumindest einige dieser Museen besucht haben. Informationen zu aktuellen Ausstellungen erhalten Sie auf den Event-Seiten von newyork.de!
MoMA - Museum of Modern Art
Das für knapp 860 Millionen Dollar umgebaute Museum of Modern Art (MoMA) in Manhattan wurde kürzlich ein Jahr alt. Rund 2,5 Millionen Besucher haben seit der Wiedereröffnung im November 2004 das MoMA besichtigt. Damit wurden die Zahlen vergangener Jahre von rund 1,5 Millionen MoMA-Fans pro Jahr um eine Million übertroffen.
Die neuen Räumlichkeiten des Museums – sie wurden vom Japaner Yoshio Taniguchi entworfen – bieten fast doppelt so viel Platz wie das alte Gebäude. Mit der Neueröffnung des MoMA in Manhattan schloss das MoMA QNS (Museum of Modern Art in Queens), das für die Dauer der Renovierungsarbeiten vorübergehend als Ausstellungsort für einen Teil der Sammlung diente.
Das MoMA in Midtown Manhattan zeigt auf sechs Ebenen Werke aus jeder der sechs Museumsabteilungen: Malerei und Skulptur (darunter Klassiker der Moderne wie Van Goghs "Sternennacht", Monets "Seerosen" und "Der Tanz" von Matisse), Druckgrafik und Buchillustration, Grafik, Architektur und Design, Fotografie, Film und Medien. Die Sammlung umfasst mehrere hunderttausend Werke moderner Kunst und zählt damit zu den umfangreichsten überhaupt.
Das MoMA wurde 1929 gegründet und war das erste Museum, das seine Sammlung gänzlich der modernen Kunst widmete. Heute umfassen die Ausstellungen rund 150.000 Werke aus den Bereichen Malerei und Skulptur, Druckgrafik und Buchillustration, Architektur und Design, Fotografie, Zeichnungen, Film und Medien.
Erstmals bietet das Museum of Modern Art Audio-Guides kostenfrei als persönlichen Begleiter mit Informationen zu den Exponaten an. Der tragbare Hörer enthält deutschsprachige Kommentare von Künstlern, Kuratoren und Kritikern. Um die Beschreibungen zu hören, muss der Besucher in den Hörer lediglich eine Nummer eintippen, die an jedem ausgestellten
Exponat angegeben ist. Speziell für Kinder wurde ein Audio-Programm entwickelt, das den kleinen Besuchern Kunst kindgerecht vermitteln soll.
Das MoMA ist täglich außer dienstags von 10.30 bis 17.30 Uhr geöffnet, am Freitag sogar bis 20 Uhr. Der Eintritt für Erwachsene liegt bei 20 US Dollar, Studenten zahlen 12 US Dollar und Kinder unter 16 Jahren haben freien Zutritt. Der Eingang zum MoMA in Midtown Manhattan liegt in der 53. Straße zwischen der fünften und sechsten Avenue.(Museum of Modern Art, 53. Street, zwischen 5th und 6th Avenue)
Metropolitan Museum of Art
5000 Years of Art“: Über fünf Millionen Besucher pro Jahr begrüßt das Metropolitan Museum of Art am östlichen Rand des Central Parks. Das 1872 eröffnete Museum hat Abteilungen für Malerei und Skulptur, Zeichnung, Fotografie, Architektur und Design sowie einen überdachten Skulpturengarten. Mehr als zwei Millionen Kunstgegenstände und rund 30 Ausstellungen jährlich machen das „Met“ zu einem der renommiertesten Museen weltweit. Zu den bekanntesten Werken zählen Van Gogh’s „Weizenfeld mit Zypressen“, John Sargent’s „Madame X“ und der Tempel von Dendur.
Auf über 200.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche können Besucher Exponate von der Steinzeit bis hin zur Gegenwart, vom antiken Ägypten, über Italien in der Renaissance bis zum Amerika des 21. Jahrhunderts, begutachten. Auch afrikanische, asiatische, ozeanische, mittelöstliche, islamische und byzantinische Kunst ist vertreten. Von 2002 bis 2004 wurde das Museum für 70 Millionen Dollar vom japanischen Architekten Yoshio Taniguchi umgebaut. Zum einjährigen Jubiläum lockt die Kunst-Institution mit neuen Ausstellungen, "Gallery Talks", "Guided Tours" und erstmals auch mit
kostenfreien Audio-Leitfäden.
(www.metmuseum.org/home.asp,
1000 Fifth Avenue,
New York, NY 10028,
Tel. 212-879-5500)
Das an der Nordspitze Manhattans gelegene Museum The Cloisters gehört zum Metropolitan Museum of Art und zeigt mittelalterliche Kunst und Architektur. (www.metmuseum.org/collections/department.asp?dep=7, Fort Tryon Park, New York, NY 10040, Tel. 212-923-3700)
Solomon R. Guggenheim Museum
Das Solomon R. Guggenheim Museum (89th Street) beherbergt hauptsächlich Moderne Kunst. Das einzigartig geschwungenen Gebäude wurde von Frank Lloyd Wright entworfen. Zu den Werken bedeutender Künstler aus dem 19. und 20. Jahrhundert zählen Gemälde von Klee, Mondrian, Picasso und Renoir.
In SoHo wurde 1992 eine Zweigstelle eröffnet, in der Andy Warhols "The Last Supper" zu besichtigen ist.
(www.guggenheim.org,
1071 Fifth Avenue,
New York, NY 10128,
Tel. 212-423-3500)
Museum of the City of New York
Das Museum of the City of New York (103rd Street) gibt Einblicke in die Geschichte der Stadt und zeigt Ausstellungsstücke aus dem Theater sowie eine Spielzeug- und Puppenhaussammlung. Insgesamt verfügt es über 1,5 Millionen Objekte, zu denen Gemälde, Drucke, Fotografien, Kostüme, seltene Bücher, Skulpturen und vieles mehr gehören.
Besonderes Interesse verdient die Foto-Sammlung, die zu den besten Amerikas zählt. Die New York Silver Collection deckt vier Jahrhunderte ab. In den aktuellen Ausstellungen werden verschiedene Themen bezüglich New York City geboten.
(www.mcny.org,
1220 Fifth Avenue,
New York, NY 10029,
Tel. 212-534-1672)
Goethe Institut New York und German Cultural Center
Das Goethe Institut New York (83rd Street) organisiert und unterstützt eine Reihe von internationalen Programmen zum kulturellen Austausch in den Bereichen Kunst, Wissenschaft und Technologie bis hin zu Ausstellungen, Filmen, Konzerten und Lesungen. Das Informationszentrum und die Bibliothek geben aktuelle Auskünfte über Deutschland.
Neue Galerie New York
Die Neue Galerie New York (86th Street) ist ein relativ neues Museum, das der deutschen und österreichischen Kunst gewidmet ist, insbesondere der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. Es wurde im November 2001 eröffnet und zeigt unter anderem Werke von Egon Schiele, Gustav Klimt und Paul Klee.
Gegründet wurde es vom deutschen Kunsthändler Serge Sabarsky und dem Vorsitzenden des Museum of Modern Art Ronald S. Lauder. Das Museum befindet sich in einem denkmalgeschützten, sechsstöckigen Beaux Arts Gebäude und ist im Stil Louis XIII an der Fifth Avenue und der 86th Street. Inspiriert wurde es zum Teil von der Neuen Galerie in Wien.
(www.neuegalerie.org,
1048 Fifth Avenue,
New York, NY 10028,
Tel. 212-628-6200)
National Academy of Design - Museum and School of Fine Arts
Zu den Absolventen der National Academy of Design - Museum and School of Fine Arts (89th Street) zählen John Singer Sargent, Augustus Saint-Gaudens und Thomas Eakins. In seinen Dauer- und Wanderausstellungen ist das Museum auf die amerikanische Kunst spezialisiert. Die Dauerausstellung präsentiert Amerikanische Kunst der letzten beiden Jahrhunderte. Die Jahresausstellungen sind Projektionsfläche für Kunst der Gegenwart und Zukunft.
(www.nationalacademy.org,
1083 Fifth Avenue,
New York, NY 10128,
Tel. 212-369-4880)
Cooper-Hewitt National Design Museum
Zur Smithsonian Institution gehörend, konzentriert sich das Cooper-Hewitt National Design Museum (91st Street) auf dekorative Kunst, die Sammlung umfasst mehr als eine Viertel Million Gegenstände. Angeschlossen sind Archiv und Bibliothek, die zu Studienzwecken jedermann offen stehen. Das 1897 gegründete und von Andrew Carnegie geförderte Museum hat seinen Sitz in einem prächtigem Beaux-Arts Gebäude mit angeschlossenem Garten.
(www.si.edu/ndm,
2 East 91st Street,
New York, NY 10128,
Tel. 212-849-8420)
Jewish Museum
Das Jewish Museum (92nd Street) besitzt die größte und schönste Sammlung an Judaica der USA, zu welcher Gemälde, Fotografien, Manuskripte und Antiquitäten gehören. Gut zu wissen: An Samstagen ist der Eintritt von 11 bis 17.30 Uhr frei!
Interessieren Sie sich für die jüdische Geschichte, besuchen Sie nicht nur dieses Jüdische Museum in New York, sondern auch das Jewish Museum of Jewish Heritage - A Living Memorial to the Holocaust in Downtown.
(www.thejewishmuseum.org,
1109 Fifth Avenue,
New York, NY 10128,
Tel. 212-423-3200)
El Museo del Barrio
El Museo del Barrio – wie der spanische Name schon vermuten lässt, hat sich dieses Museum die Präsentation und Pflege lateinamerikanischer Kunst und Kultur zur Aufgabe gemacht. Mit einer umfangreichen Sammlung, verschiedenen Ausstellungen und Publikationen, zahlreichen pädagogischen und bilingualen Veranstaltungen, Festivals und vielem mehr bietet das Museum weitreichende Einblicke in die Vielfältigkeit karibischer und lateinamerikanischer Kultur – von präkolumbianischen Gebrauchsgegenständen und Kultobjekten bis hin zu zeitgenössischen Installationen.
Das El Museo del Barrio präsentiert ferner die jüngsten fotografischen Neuanschaffungen aus Lateinamerika, sowohl von renommierten Fotografen als auch von aufstrebenden jungen Künstlern, zu Ehren des Meisterfotografen Felipe (Phil) Dante (1934-2004). Als kulturelles Zentrum für Spanish Harlem widmet sich das El Museo del Barrio (104th Street) ausschließlich Künstlern aus Puerto Rico, der Karibik und anderen lateinamerikanischen Ländern.
(www.elmuseo.org,
1230 Fifth Avenue,
New York, NY 10029,
Tel. 212-831-7272)
Museum Mile
Die wichtigsten Kunstinstitutionen der Stadt befinden sich entlang der Museumsmeile an der Upper East Side. Da sie alle dicht nebeneinander liegen, können Sie zwischendurch immer mal eine Pause im Central Park machen, oder sich in einem der Cafés auf der nahe gelegenen Madison Avenue erholen.
Jedes Jahr findet am zweiten Dienstag im Juni das Museum Mile Festival statt, das sich mittlerweile zu einem bedeutenden Fest entwickelt hat. 2007 wurde bereits das 29. Festival gefeiert. An diesem Tag sind neun der renommiertesten Museen kostenlos zugänglich und die 5th Avenue ist für den Verkehr gesperrt. Live Bands, Musiker und Entertainer beleben die Stimmung in der Fifth Avenue. Es werden jährlich etwa 50.000 Besucher erwartet. Auf newyork.de erhalten Sie mehr Infos über das Ausnahme-Event!
Weitere Museen
Asia Society
Die vom Ehepaar Rockefeller gegründete, gemeinnützige Organisation der Asia Society widmet sich umfassend Kommunikation und dem bessseren Verständnis der asiatischen Kultur. Zu den verschiedenen Aspekten ihrer Arbeit gehören neben der Organisation von Kunstausstellungen auch diverse Aufführungen, Medienprogramme, Konferenzen und Lesungen. Die Sammlung selbst umfasst ca. 300 Einzelstücke aus den Bereichen Graphik, Malerei, Skulptur und Keramik.
(www.asiasociety.org,
725 Park Avenue,
New York, NY 10021,
Tel. 212-288-6400)
American Folk Art Museum
Das Museum beherbergt die größte Sammlung an amerikanischer Volkskunst. 1961 gegründet, hat sich das American Folk Art Museum zum Ziel gesetzt, außergewöhnliche kreative Leistungen von Amateuren zu präsentieren und somit den Geschmack des Mainstream zu würdigen. Zu sehen sind unter anderem Gebrauchsgegenstände wie zum Beispiel Quilts oder Wetterfahnen, die ihren festen Platz in der amerikanischen Kultur haben.
(www.folkartmuseum.org,
45 West 53rd Street,
New York, NY 10019,
Tel. 212-265-1040)
Frick Collection
Oft als Oase der Kunst bezeichnet, gehört die Frick Collection in New York zu den berühmtesten privaten Sammlungen der Welt. Sie ist das Vermächtnis von Henry Clay Frick (1849-1919), einem schwerreichen Industriellen, der im Stahl- und Koksgeschäft sein Geld verdiente. Nachdem Frick bereits im Alter von 30 Jahren seine erste Million verdient hatte, konnte er es sich auch leisten, seiner privaten Leidenschaft beharrlich nachzugehen: dem Sammeln von Kunstgegenständen. Bereits vor seinem Tod galt er als einer der anspruchvollsten Sammler seiner Zeit.
Die Frick Collection ist in einem klassizistischen Stadtpalais, nahe der Museumsmeile in Manhattan, untergebracht. In der luxuriösen Villa verbrachte Frick seinen Lebensabend und richtete in dieser Zeit auch seine private Kunstgalerie ein. Besonders die Gestaltung des Salons, der Bibliothek und des Speisezimmers faszinieren.
Ein Rundgang durch die Frick Collection ist deshalb ein außergewöhnliches Museums-Erlebnis: In zugleich prunkvoller, aber auch häuslich-intimer Atmosphäre kann der Besucher etliche Meisterwerke westlicher Künste bestaunen. Mehr als 1500 Gemälde, Skulpturen und dekorative Exponate sind dort ausgestellt, zu den Glanzstücken zählen sicherlich Rembrandts „Polnische Reiter“ und Vermeers „Soldat und das lächelnde Mädchen.“ Zeitlich reicht die Sammlung von der Renaissance bis zum späten 19. Jahrhundert.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://www.frick.org
Society of Illustrators (Museum of American Illustration)
Mit wechselnden Ausstellungen fördert die
Society of Illustrators Illustrationskunst aus Vergangenheit und Gegenwart. Neben dem Ausstellungsbetrieb werden Lesungen und weitere Veranstaltungen angeboten. Jährlich zeigt die Organisation die besten amerikanischen Illustrationen des Jahres. Die Sammlung selbst umfasst mehr als 1.500 Arbeiten, darunter Arbeiten von Rockwell, Pyle, Wyeth, Kent, Peak, Fuchs und Holland.
New York Historical Society Museum
Das Museum beherbergt mehrere zehntausend Ausstellungsobjekte von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart. Dazu gehören Grafiken von John Audubon, Malerei der Hudson River School, Skulpturen, zahlreiche historische Möbel, darunter der Armsessel von George Washingtons Ernennung. Die New York Historical Society beherbergt außerdem die weltgrößte Sammlung von Tiffany-Lampen.
(www.nyhistory.org,
170 Central Park West,
New York, NY 10024,
Tel. 212-873-3400)
American Museum of Natural History
Die mehr als 30 Millionen Ausstellungstücke in diesem Entdeckungs- und Erkundungsmuseum werden Ihre Kinder einen ganzen Tag lang in Atem halten. Natürlich sind die Dinosaurier am beliebtesten, aber auch die Milstein Hall of Ocean Life, das Rose Center for Earth and Space und die überlebensgroßen IMAX-Filme sind magische Anziehungspunkte. Zuletzt war das American Museum of Natural
History in der Hollywood-Komödie "Nachts im Museum" mit Schauspieler Ben Stiller zu sehen.
Gut zu wissen: Im Juni 2006 wurde das familienfreundliche Museum zur kulturellen Organisation des Monats gewählt.
(www.amnh.org, Central Park West and 79th Street, Tel. (212) 769-5100)
Rubin Museum of Art
Das Rubin Museum of Art im Chelsea Distrikt ist New Yorks neuestes Museum, eröffnet am 2. Oktober 2004. Es ist das erste westliche Museum, das sich ausschließlich auf die Kunst aus dem Himalaja und den benachbarten Regionen konzentriert. Das Museum verfügt über eine der größten Kunst-Kollektionen aus diesem Teil der Erde, darunter Gemälde, Skulpturen, rituelle Objekte und Textilien aus dem 2. bis 19. Jahrhundert. Die Werke stammen unter anderen aus Tibet, China, Mongolei, Pakistan, Indien, Bhutan und Nepal.
Das Rubin Museum of Art sieht seinen kulturellen und erzieherischen Auftrag darin, eine permanente Kollektion zu etablieren, zu präsentieren, zu erhalten und zu dokumentieren, welche die Lebensfreude, Komplexität und historische Bedeutung der himalajanischen Kunst reflektiert.
Bislang ist das künstlerische Vermächtnis dieser riesigen und kulturell diversen Region mehr oder weniger verborgen geblieben. Durch wechselnde Ausstellungen und einer Reihe von öffentlichen Initiativen versucht das Museum, das reiche Erbe der himalajanischen Kunst zu erforschen und seinen Platz im Kontext der Weltkulturen zu würdigen.
Mehr Infos gibt es unter:
www.rmanyc.org
The Dahesh Museum of Art
Das renommierte Museum ist das Einzige in den Staaten, das über eine umfassende Sammlung bekannter und einflussreicher europäischer Akademie-Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts verfügt. Es hat sich die Sammlung, Ausstellung und Interpretation dieser visuellen Künste – beruhend und fortgeführt auf den Traditionen der Renaissance, des Barock und Rokoko – zur Aufgabe gemacht.
Damit soll die Rolle und der Einfluss der Hochschule auf die Belebung und Stärkung der klassischen Ideale von Schönheit, Humanismus und Geschicklichkeit gewürdigt werden. Die Exponate – Gemälde und Skulpturen – wurden ursprünglich in europäischen Salons und Akademien, vor allem in Frankreich und Großbritannien, zwischen 1789 und 1914 ausgestellt. Den Namen bezieht die renommierte Kollektion vom libanesischen Schriftsteller, Philosophen und Kunstsammler Salim Moussa Achi, Pseudonym Dr. Dahesh (1909-1984). Dieser lebte seit 1976 in den USA.
Peter Trippe, Direktor, über das Dahesh Museum of Art, das mitten im geschäftigen Shopping-Viertel von Manhattan liegt: „Gelassenheit ist nicht unbedingt das Gefühl, das man mit Midtown Manhattan, insbesondere in der Weihnachtszeit, verbindet.
Das ist aber genau ein Grund, warum das Dahesh Museum of Art so unerwartet einladend ist. Viele Besucher sehen uns als eine Oase der Ruhe in einer Stadt, die niemals schläft.“
Gut zu wissen: Das Museum wurde 1995 der Öffentlichkeit auf der Fifth Avenue in New York City zugänglich gemacht. 2002 zog es in die 580 Madison Avenue in den IBM Tower mit einer Ausstellungsfläche von rund 10000 Quadratmetern sowie einer Boutique und dem gemütlichen Café Opaline.
Mehr Infos gibt es unter: www.daheshmuseum.org
Whitney Museum of American Art
Das Whitney Museum of American Art in New York City an der Madison Avenue beherbergt eine der führenden Sammlungen zeitgenössischer amerikanischer Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Museum wurde 1931 von der Bildhauerin Gertrude Vanderbilt Whitney mit dem Ziel gegründet, unbekannten amerikanischen Künstlern durch Ausstellungen zu fördern und ein permanentes Forum zu bieten.
Mehr als 10.000 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Drucke, Fotos und Graphiken sind im Museum zu sehen, darunter von Robert Henri, Maurice Prendergast, Ben Shahn, Roy Lichtenstein, Jasper Johns, Keith Haring, Willem de Kooning und natürlich Andy Warhol. Allein Edward Hopper vermachte dem Whitney über 2000 Werke, die in einem riesigen gesonderten Raum ausgestellt werden.
Alljährlich findet in den Räumlichkeiten des Museums zudem die renommierte und immer heiß erwartete “Whitney Biennial“ statt – und das seit 1932. In diesem Jahr steht die Schau unter dem Motto „Day for Night“ – in Anspielung auf den Film vom französischen Regisseur Francois Truffaut ("La nuit américaine", 1973). Traditionell gibt die “Whitney Biennial“ einen Überblick über die aktuelle Befindlichkeit der jungen Kunstszene Amerikas. Die Exponate – ob mit Pinsel, Kamera, Plattenspieler oder Mouse entworfen – sind gerne provokant, tabulos und immer streitbar. Auch jungen, namenlosen und exzentrischen (Subkultur-) Künstlern, mittlerweile auch aus dem Ausland, wird hier eine Plattform geboten – gerade die immense Bannbreite der dargestellten Künste als auch der Mut zum Ungewöhnlichen seitens der Kuratoren machen den Reiz der “Whitney Biennial“ seit jeher aus.
Mehr Infos gibt es unter: www.whitney.org
IM BLICKPUNKT: Noguchi Museum
Isamu Noguchi - weltweit renommierter Künstler und bekannt für seine Werke in der Bildhauerei, im Design, Architektur bis hin zur Gestaltung von Bühnenbildern - gründete 1985 das Noguchi Museum, um der breiten Öffentlichkeit seine Werke zugänglich zu machen. Mit der Umgestaltung eines Industriegebäudes im Herzen von Long Island City, positionierte er das Museum inmitten der multikulturellen Immigrantengemeinde von Queens. Es war der Grundstein zur Verwandlung des Industriekomplexes in ein Zentrum für Kunst, das heute so namhafte, kulturelle Institutionen beherbergt, wie das Museum for African Art, P.S. 1 Contemporary Art Center, The Sculpture Center und den Socrates Sculpture Park.
Noguchi entwarf das Museum ähnlich einem Atrium, dessen Herzstück ein nach oben offener Skulpturengarten bildet. Er wird umgeben von dem eigentlichen Museum, dass in zehn Galerien unterteilt ist. Das Gesamtwerk, das der Besucher durch den Skulpturengarten betritt, entfaltet mit seiner Architektur Raum und Gelegenheit, die Visionen und Werke Isamu Noguchis individuell zu erfahren und über die Visionen des Künstlers zu reflektieren.
Das Obergeschoss des Museums ist jährlich für etwa zehn Monate thematisch wechselnden Ausstellungen vorbehalten, die sich auf Noguchis Werk beziehen. Darüber hinaus findet der Besucher hier eine Installation, die sich mit den Arbeiten des Künstlers im Bereich Design auseinandersetzt. Das Erdgeschoss hingegen zeigt in einer festen Ausstellung originäre Werke Noguchis aus seiner eigenen Sammlung.
Als internationales Zentrum zur Studie und Interpretation von Noguchis Werk, widmet sich das Museum ganz der Aufgabe, die Visionen des Künstlers zu verdeutlichen, seine Erfahrungen im Bereich der Bildhauerei zu vermitteln und ihre Wirkung auf die Öffentlichkeit sowie seinen Einfluß auf spätere Künstlergenerationen zu unterstreichen. Um einer möglichst breiten Öffentlichkeit seine Kunst zugänglich zu machen, bietet das Noguchi Museum neben speziellen Programmen für Kinder und Senioren, individuelle Führungen mit Zeichensprache für Hörbehinderte bis hin zu "touch tours" für Blinde und Sehbehinderte, in denen die Kunst (be)greifbar gemacht wird. Darüber hinaus engagiert sich das Haus mit Kunstinitiativen an den öffentlichen Schulen von New York City.
Die Isamu Noguchi Foundation and Garden Museum leitet das Noguchi Museum und verwaltet die weltweit umfangreichste Sammlung an Noguchi Skulpturen, Architekturmodellen, Bühnenbild Entwürfen, Zeichnungen, Möbeln und Lampen sowie das gesamte Archiv des Künstlers. Die Organisation übernimmt darüber hinaus den Verleih der Werke an Wanderausstellungen und andere Museen und gewährt Gelehrten zu Studienzwecken Einblicke in die persönlichen Manuskripte, Entwürfe, Fotografien und Aufzeichnungen des Künstlers.
Manche der Werke Noguchis im Bereich Design sind im Museum Shop erhältlich. So z.B. seine Akari Light Plastiken - Lampen, die zuerst in den 50ern in Japan aus Washi Paper und Bambus gefertigt wurden. Neben dem Isamu Noguchi Tisch, dessen Produktion von der Herman Miller Inc. fortgeführt wird, findet man hier u.a. Möbel und Objekte von Designern wie George Nelson oder Charles und Ray Eames. Die Erlöse aller Verkäufe werden zur Unterstützung der Isamu Noguchi Foundation and Garden Museum verwendet.
Mehr Infos erhalten Sie unter: www.noguchi.org
Galerien
In New York soll es an die 600 Galerien geben. Sie befinden sich hauptsächlich in SoHo, TriBeCa, im West Village und Chelsea sowie in Williamsburg in Brooklyn. Informationen über aktuelle Ausstellungen in Museen und Galerien liefert die New York Times am Freitag oder online unter der Rubrik Arts.

