And Action...! Kinos, Filmfeste, Filmreihen und Filminstitute in NYC

NBC ©newyork.de by Ulrike Graeff
NBC ©newyork.de by Ulrike Graeff

Filmstadt New York City: Der Big Apple ist abseits von Hollywood das Mekka der Filmindustrie. Größen der Branche wie die Regisseure Woody Allen ("Manhattan"), Martin Scorsese ("Gangs of New York") oder auch Stanley Kubrick ("2001: A Space Odyssey ") sind in New York geboren worden, Schauspieler wie Robert de Niro ("In den Straßen der Bronx") oder Julia Roberts ("Erin Brockovich") leben hier.

Straßenzüge, Hochhäuser, Parks und allerhand andere Sehenswürdigkeiten New York Citys sind durch Kinofilmklassiker wie "Kramer vs. Kramer", "Ghostbusters" oder "Breakfast at Tiffany´s" berühmt geworden. Zahlreiche Film-Touren führen Touristen zu den Drehorten. Im Big Apple hat man außerdem die einzigartige Möglichkeit, brandneue Kinofilme drei Monate vor dem Kinostart in Europa zu sehen. Kino im 3-D-Format bieten die Sony Theatres am Lincoln Square. Am Times Square wurden alte Theater restauriert und bilden einen großartigen Kinokomplex.

Alljährlich ist New York City auch der Gastgeber von über 40 Filmfestivals und Filmreihen. Die Vielfalt der Festivalszene ist beachtlich, ethnische Gruppen und verschiedene Nationalitäten bieten zahlreiche Foren für ihre Filmemacher und Kultur. Zum jährlich stattfindenden New York Film Festival – 1962 gegründet – werden Ende September im Lincoln Center die besten und neuesten Filme aus den USA und dem Ausland präsentiert. Das Tribeca Film Festival in Lower Manhattan betont den hohen Stellenwert New York Citys als bedeutendes Zentrum für Filmemacher.

Für Filmveranstaltungen mit politischer und sozialer Thematik, Kunst und Musik stehen beispielsweise das New York Underground Film Festival, GenArt Film Festival, Howl! Film Festival und das Eureka Film Festival. Weitere Festivals sind zum Beispiel das New York Jewish Film Festival, African American Women in Cinema Film Festival, New York Asian Film Festival, Asian American International Film Festival, New York Brazilian Film Festival, Red Shift Festival, Swiss American Film Festival oder der International Film Festival Summit.
Darüber hinaus finden zum Beispiel im Museum of the Moving Image oder Museum of Modern Art regelmäßig Retrospektiven oder Filmreihen statt.

Filmfeste

HBO Bryant Park Summer Film Festival

Filmvorführung unterm Sternenhimmel: Beim HBO Bryant Park Summer Film Festival dürfen sich jeden Montag Kinogänger auf selbst mitgebrachten Decken auf den Rasen fläzen und ein leckeres Picknick veranstalten, während alte Hollywoodfilme auf einer riesigen Leinwand laufen. Im Festivalprogramm sind übrigens Klassiker von 1944 bis 1976 vertreten. Den Anfang machen die New-York-City-Romanze „Annie Hall“ von Woody Allen am 18. Juni, eine Woche später folgt „The Thing - From Another World“, auch bekannt unter dem Titel: "Das Ding aus einer anderen Welt".

Gut zu wissen: Früh einen Platz sichern, die Rasenfläche im Bryant Park ist für Besucher ab 17 Uhr geöffnet, die Vorstellungen beginnen in der Abenddämmerung. Proviant und Decken (nicht aus Plastik!) mitbringen.

Hudson River Park's River Flicks

Der Hudson River Park gehörte zu den ersten Grünanlagen im Big Apple, die im Sommer Filme im Freien auf großen Leinwänden zeigte. Das Besondere an der Filmreihe River Flicks ist sicherlich die exponierte Lage: direkt am Wasser!

Gut zu wissen: Die Vorstellungen beginnen in der Regel um 20.30 Uhr. Sitzgelegenheiten mitnehmen. Getränke können vor Ort erworben werden, Popcorn gibt es umsonst!

Staten Island Film Festival

Filmstadt New York: Nach TriBeCa und Sundance at BAM fand 2007 zum zweiten Mal das Staten Island Film Festival statt. Unter dem Motto "Community und Culture" wurden 112 unabhängig produzierte Features, Dokumentationen, Kurzfilme, Animationen sowie Projekte von Studenten und Schülern in zehn verschiedenen Einrichtungen des Stadtteils gezeigt. Unter anderen im historischen St. George Theatre, Snug Harbor , CSI Center for the Arts, im Richmond County Ballpark, Jewish Community Center Staten Island, St. John's University und im Wagner College.

Aus den rund 450 Einsendungen wurden 112 Beiträge ausgewählt. Sie kommen aus der ganzen Welt, aber auch von zahlreichen lokalen Filmtalenten wie John Gigant, Regisseur von "Cugini", die sich von ihrem Borough haben inspirieren lassen. "In Staten Island aufzuwachsen, war eine großartige kulturelle Erfahrung. Mein Familienhintergrund ist italo-amerikanisch, aber hier gibt es so viele Menschen verschiedener Herkünfte. Das Beste war, als es in den frühen 70ern in der Nachbarschaft noch einen richtigen Sinn für Gemeinschaft gab."

In der Jury sitzt unter anderen auch Schauspieler und Oscar-Gewinner Robert Loggia ("The Sopranos"). Cesar Claro vom Staten Island Economic Development Corporation über die Entstehung des Filmfests: "Wir haben uns all die kleinen Städtchen und Nachbarschaften angeschaut, die Filmfestivals veranstalten. Warum nicht auch wir?"

Gut zu wissen: Tickets gibt es ab fünf Euro, der Eintritt in den Richmond County Ballpark ist kostenfrei. Weitere Infos gibt es auf der Website des Veranstalters.

Sundance Institute at BAM

BAM Rose Cinemas bietet eine der kultiviertesten Kino-Erfahrungen in der Stadt.“ The New York Times.

Nur wenige Tage nach Abschluss des Tribeca Film Festival startet in New York City bereits ein weiteres: das 25. Sundance Institute at BAM. Im Rahmen des Filmfests  werden zahlreiche anspruchsvolle Spiel- und Kurzfilme vom renommierten Sundance Film Festival noch mal in New York City in der Brooklyn Academy of Music gezeigt. Dazu gibt es Live-Musik sowie Programme und Podiumsdiskussionen, die den kreativen Prozess des Filmeschaffens anschaulich aufschlüsseln sollen.

Das gemeinnützige Sundance Institute gilt als Talentschmiede für Schauspieler, Komponisten, Drehbuchautoren und Regisseure und wurde 1981 von Schauspieler Robert Redford („Die drei Tage des Condor“) ins Leben gerufen. Ziel ist es, das unabhängige amerikanische und internationale Kino abseits von Hollywood durch Subventionen und multidisziplinäre Workshops zu fördern. Kultfilme wie „Reservoir Dogs“ von Quentin Tarantino oder „Sex, Lügen und Video“ Sundance Institute at BAM von Steven Soderbergh wurden teilweise im Sundance Institute bearbeitet, zudem veranstaltet die Einrichtung das alljährliche Sundance Film Festival in Utah und unterhält das BAM Rose Kino.

Brooklyn Academy of Music
30 Lafayette Avenue
Brooklyn, NY 11217
Web: www.bam.org 

Zeitgemäße amerikanische und internationale Aufführungen im Bereich Tanz, Musik, Theater und Oper. Sieben Tage die Woche. Mehrsprachig. Speisen und Getränke gibt es im Cafe. Das Kino zeigt aktuelle und klassische Filme.

Tribeca Film Festival

Glamour & der "independent film": Das populäre und ambitionierte Tribeca Film Festival unterstreicht den hohen Stellenwert New York Citys als bedeutendes Zentrum für Filmemacher. 

In Lower Manhattan werden insgesamt 268 Kurz- und Spielfilme sowie Dokumentarstreifen im Rahmen des Wettbewerbs präsentiert, darunter 90 Weltpremieren. Daneben gibt es Konzerte und Block Partys sowie zahlreiche Workshops und Podiumsdiskussionen mit illustren Gästen über verschiedene Aspekte des Filmeschaffens.

Popcorn-Kino à la Hollywood ist auch beim Tribeca Film Festival vertreten, jedoch wird der Subkultur, den Avantgardisten und den Experimentierern ein sehr viel breiteres Forum geboten als bei anderen Filmfesten. Dennoch: einen "roten Teppich" für Stars und Sternchen gibt es auch hier. So schauten bereits Stars wie Al Pacino, Helen Hunt, Gwyneth Paltrow und Renée Zellweger vorbei, in den zahlreichen Jurys saßen schon Martin Scorsese, Glen Close, Whoopie Goldberg, Oliver Platt und Michael Moore.

Das Festival selbst wurde von Schauspieler Robert de Niro sowie Jane Rosenthal und Craig Hatkoff kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ins Leben gerufen, um die kulturelle und ökonomische Szene Lower Manhattans zu stärken, wieder anzukurbeln. Tribeca Film Festival Der Kulturaufschwung gelang, es gab mal wieder einen guten Grund zum ausgelassenen Feiern und natürlich zum sehen und gesehen werden im hippen Tribeca („Triangle Below Canal Street“). Im ehemaligen Industriebezirk von Lower Manhattan sind heute zahlreiche Bars, Clubs und Kunstgalerien beheimatet.

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