Basketball

New York Knick(erbocker)s

Ohne Frage: Der Big Apple ist trotz Baseball eine Basketball-Stadt. Neben den Boston Celtics sind die New York Knicks die einzige Mannschaft, die seit der Gründung der Profiliga 1946 im Geschäft und in der selben Stadt geblieben sind. Die Knickerbockers – zu Deutsch: Kniebundhosen (gerne getragen am Anfang des 20. Jahrhunderts) – gehören zu New York genauso wie der Broadway, ihr Abschneiden bewegt die Stadt. Und das, obwohl die letzten (und einzigen) beiden NBA-Meisterschaften bereits mehr als 30 Jahre zurückliegen.

Damals – 1970 und 1973 – spielten in der Mannschaft noch bis heute unvergessene Akteure wie Walt „Clyde“ Frazier, Willis Reed und Bill Bradley. (Der einstige Flügelspieler Bradley war nach Beendigung seiner Basketballkarriere von 1979 bis 1997 sogar demokratischer Senator des Bundesstaats New Jersey und ein Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur.)

Die glorreichen Basketball-Zeiten im Madison Square Garden sind allerdings lange her. 1999 schaffte man es mit dem gebürtigen jamaikanischen Center Patrick Ewing (2,13 Meter) das letzte Mal in das NBA-Finale einzuziehen, seitdem geht es stetig bergab. Und doch halten die Fans – darunter die Stammgäste Woody Allen, Denzel Washington, Natalie Portman und Spike Lee – im Madison Square Garen, der wohl berühmtesten Sporthalle der Welt, ihrer Mannschaft die Treue.

Auch in dieser Saison gehören die Knicks eher zu den Enttäuschungen: Zwar wird die überaus junge Mannschaft von einem ehemaligen NBA-Champion trainiert und verfügt mit Point Guard Stephon Marbury (aus Coney Island) und Center Eddy Curry auch über zwei dominante Spielerpersönlichkeiten, aber trotz alledem: Dirk Nowitzki gegen die New York Knicks im Madison Square Garden es läuft noch nicht richtig rund, die Mannschaft wirkt zu oft wie ein blindlings zusammengewürfelter Haufen von Individualisten. Die Boulevardpresse reagiert mit Hohn und Spott, die beileibe nicht verwöhnten Fans pfeifen. Wie gesagt: der gemeine New Yorker kann sich herrlich über die Knicks aufregen, aber auch am Team berauschen. Kurz: die Knicks bewegen die Stadt.

Brooklyn Nets

Die früheren New Jersey Nets nennen sich nach ihrem Umzug nach Brooklyn nun logischerweise Brooklyn Nets und sind so etwas der kleine Stiefbruder der New York Knicks. Trotz hervorragender Spieler und einer ordentlichen Bilanz, bleiben viele Ränge in der Continental Airlines Arena in East Rutherford merkwürdigerweise leer. Das Problem der Nets ist, dass sie scheinbar auf ewig im Schatten des großen Bruders aus New York, den Knickerbockers, spielen werden. Dabei ist auch egal, dass die Nets in dieser Saison erfolgreicher und spektakulärer sind als ihre unmittelbaren Nachbarn aus dem Big Apple.

Mit Dirigent Jason Kidd, Malocher Richard Jefferson und Zauberkünstler Vince Carter hat das Team aus den Meadowlands gleich drei Ausnahmekönner in seinen Reihen. Das Zünglein an der Waage spielt aber der 2,11 Meter große Serbe Nenad Krstic. Wenn sich der Schlacks gegen die kolossale Konkurrenz auf der Center-Position einigermaßen durchsetzen kann, sehen die Chancen für die Nets gar nicht so schlecht aus – der gar nicht so weite Ausflug nach New Jersey lohnt!

Die Nets gibt es bereits seit 1967. Damals spielt man noch in der American Basketball Association (ABA), in der man auch zweimal Champion wurde – mit kräftiger Unterstützung von Superstar Julius Erving, kurz „Dr. J“ genannt. 1977 wechselte der Klub in die weitaus profitablere NBA. Weitere Nets-Spieler, die in die Hall of Game aufgenommen wurden: Nate Archibald (ABA), Rick Barry (ABA) und der Kroate Drazen Petrovic (NBA), der 1993 bei einem Autounfall in Deutschland ums Leben kam. 2002 und 2003 erreichten die Nets sogar das NBA-Finale, unterlagen aber deutlich den Favoriten aus Los Angeles mit Shaquille O´Neal und San Antonio mit Tim Duncan.

New York Liberty

Das Geschwisterteam der New York Knicks spielt seit 1997 in der WNBA (Women's National Basketball Association) und sind dabei wesentlich erfolgreicher als die Herren der Zunft. 

Die beste Spielerin des Teams, Erin Thorn, verwandelte zum Saisonauftakt gleich mal sieben Drei-Punkte-Würfe und gab dem Nachwuchs, wie der Israelin Shay Doron (22 Jahre), wertvolle Tipps: "Das Team hat gezeigt, dass es niemals aufgibt. Es ging definitiv darum, die Nervosität zum Start der Saison abzulegen." Das ist ihr und der Liberty gelungen. Mal sehen, ob denn dem heiß ersehnten Titel klappt...

Gut zu wissen: die Heimspiele der New York Liberty sind in der Regel mit einem Motto verknüpft und zahlreichen Giveaways, Beispiele: Dance Day, Dads & Daughters Day, Reality TV Night, Kid's Day, Girls Night Out & Breast Health Awareness, Family Day, etc.

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