Grundkurs – ein paar Vokabeln

Die Speisekarte der USA ist so international wie deren Bevölkerung. Es gibt kein Nationalgericht im eigentlichen Sinne: die New Yorker haben die Einflüsse aus den Heimatländern der Einwanderer immer begeistert aufgenommen. Von Tex-Mex über Cajun, chinesisch oder koscher ist alles vertreten.

Ca. 17.000 sog. "Eating Establishments" sorgen für das leibliche Wohl der Besucher im Big Apple. In den Restaurants wird das Essen in drei Gängen serviert:

  • die Vorspeise = Appetizer, Starter
  • der Hauptgang = Main Course
  • und schließlich das Dessert.

Das klassische Hauptgericht besteht aus Steaks, Hamburgern, Rippchen oder Huhn. In jedem Fall also FLEISCH! Das wirft natürlich die Frage auf: "Wie hätten Sie's denn gern?"

Mögen Sie Ihr Steak nur außen scharf angebraten, also englisch? Dann bestellen Sie es "rare". Wenn es etwas länger gebraten, aber innen noch sehr rosa und noch blutig sein soll, ordern Sie "medium rare".  "Medium" ist innen noch ziemlich rosa; "medium well“ nur noch in der Mitte etwas rosa. "Well done" ist Ihr Steak, wenn es vollständig durchgebraten ist.

Vegetarier müssen nun aber nicht denken, dass sie in New York verhungern werden: der "veggie burger" ist genauso weit verbreitet, wie seine fleischlastigen Kollegen – und auch Salatbars gibt es reichlich.

Frühstück

Im Restaurant werden Ihre Sprachkenntnisse oft schon am frühen Morgen auf eine mehr oder weniger harte Probe gestellt. Dann gilt es nämlich, die schwer wiegende Entscheidung zu treffen, wie Ihre Eier zubereitet werden sollen....

Wählen Sie zwischen

  • boiled eggs = gekochten Eiern
  • scrambled eggs = Rührei
  • sunny side up = Spiegelei
  • over easy = Spiegelei auf beiden Seiten gebacken
  • oder, bei uns weniger bekannt, poached eggs = pochierten Eiern

Kaffee wird zum Frühstück mit der Frage „Some more coffee?“ zumeist unaufgefordert nachgeschenkt. Sollte der Bedienung nicht ganz so aufmerksam sein, rufen Sie sie ruhig mit einem freundlichen „Excuse me, please“ und äußern Sie Ihren Wunsch mit einem netten „Could we have some more coffee, please“.

Und auch beim Brot bietet sich reiche Auswahl:

Toast gibt es reichlich und in verschiedenen Varianten: wheat (Weizen), rye (Roggen), raisin (Rosinenbrot) und sourdough (Sauerteigbrot).

Das "ordinäre" Brötchen heißt "roll". Demzufolge bezeichnet beispielsweise "Onion Roll" ein Zwiebelbrötchen.

Weitere Frühstücks-Backwaren sind:

  • French Toast – vergleichbar mit unserem "Armen Ritter"
  • coffee cake – festes Mürbeteiggebäck
  • English Muffin – meist halbes Brötchen 
  • biscuit – Zwiebackähnliches Gebilde
  • bagel – Brötchen mit einem Loch in der Mitte
  • Danish – Kleingebäck

Und dann sind da oft noch "Hash Browns" (eine Art Rösti), Bacon (Frühstücksspeck), Sausages (kleine Würstchen, die oft wie der Finger des Kochs aussehen - aber gar nicht so schlecht schmecken), backed beans, mushrooms und tomatoes, was alles in Allem an ein herzhaftes englisches Frühstück erinnert oder der Bagel mit "lox" (= Räucherlachs).

Beim Abendessen

Jetzt geh's ans Eingemachte! „Haben Sie einen Platz reserviert – Did you make a reservation?“ wird häufig die Begrüßung lauten. Wenn ja, nennen Sie Ihren Namen und die Anzahl der Personen. Wenn nicht, können Sie sich auf die Warteliste setzen lassen: „It’ll be twenty minutes. You want me to put your name down?“
Die Wartezeit verbringen Sie am besten an der Bar (hier georderte, aber noch nicht ausgetrunkene Getränke können Sie problemlos mit zum Tisch nehmen, wenn Sie aufgerufen werden).

Haben Sie Platz genommen lautet die nächste Frage „Would you care for anything from the bar?“ Im Angebot sind meist Weine (dry und sweet) und Aperitifs, mit oder ohne Eis. Bei einer Bestellung „On the rocks“ kühlen Eiswürfel Ihr Getränk, bei “blended” wird der Drink mit schaumig geschlagenem Eis serviert. Die Getränke können wahlweise sofort „right way“ oder „with the meal“ serviert werden.
Vorspeisen werden als „starters“ bezeichnet, das Hauptgericht als „main course“.

Um die Zubereitungsarten richtig zu wählen, helfen Ihnen folgende Begriffe:

  • boiled – gekocht
  • broiled – gebraten
  • fried – frittiert
  • sauteed – gedünstet
  • grilled – gegrillt
  • coated – im Schlafrock

Falls Sie ein Saucen-Kasper sind, ordern Sie einfach das Dressing „on the side“ – dann wird es extra serviert.

Allgemein

Natürlich erkundigt sich der aufmerksame Service danach, ob es Ihnen schmeckt. Antworten Sie mit einem „good“ heißt das soviel wie: „Der Hunger treibt es rein“. Besser klingt da „delicious“ oder „excellent“. 

Wenn Sie nach dem gelungen Mahl zahlen möchten, fragen Sie „I’d like the check, please“, wird an der Kasse ("Please pay cashier") gezahlt, bleibt das Trinkgeld auf dem Tisch liegen.

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