Chinatown

Südlich der Canal Street befindet sich das geschäftige Chinatown, das sich über die Jahre bis in die Lower East Side und Little Italy ausgedehnt hat. In den Straßen zwischen Worth und Hester sowie East Broadway und West Broadway lebt die größte asiatische Gemeinschaft in Nordamerika.

Die Hauptstraße in diesem Viertel ist Canal Street. Hier findet der Besucher traditionelle chinesische Geschäfte mit Heilpflanzen und Gewürzen, Lebensmittelläden und eine Vielfalt an exotischen Früchten.

Auch die typischen Pagoden und Händler, die wunderschönen Schmuck und Seidengewänder anpreisen, tragen zur asiatischen Atmosphäre bei. Der Duft der unzähligen Restaurants mit feinster chinesischer Küche erfüllt die Straßen. Spezialitäten sind Dim Sum, gebratene Nudeln und extravagante Festessen aus verschiedenen chinesischen Regionen.

Es warten hier viele interessante Dinge auf Sie: chinesische Schriftzeichen und Musik, die man aus den offenen Fenstern hört, köstliche Restaurants und Noodle Shops, zahlreiche Teehäuser und der Klang der fremden Sprache. Sie werden denken, Sie sind in China, obwohl Downtown gleich um die Ecke liegt.

Dieses Viertel ist zwar hauptsächlich wegen seiner exzellenten chinesischen Küche berühmt, es gibt aber auch einige versteckte Sehenswürdigkeiten wie den Eastern States Buddhist Temple in der Mott Street. Sobald Sie den Tempel betreten, werden Sie vom Anblick der hundert Buddhas im Kerzenschein überwältigt sein.

Im Chinatown werden regelmäßige Festivals und Paraden veranstaltet. Zum Chinesischen Neujahr( jeweils an Neumond zwischen dem 21. Januar und 21. Februar) zieht die farbenfrohe Drachenparade mit Tänzern, Akrobaten und Musikanten durch die Straßen.

Mekka für Genießer und Shopping-Fans

Eine Stippvisite in Chinatown gehört zu jedem New York-Besuch! Die größte chinesische Gemeinde Amerikas hat nicht nur unvergleichliche Restaurants sondern auch authentisch gelebte Kultur zu bieten. Das macht sie so unverwechselbar. Auf knapp zwei Quadratmeilen wohnen und leben nahezu 150.000 Menschen, die diesen kleinen Flecken zwischen Lafayette, Worth, Grand Street und East Broadway zu einem ganz besonderen Ort machen.

Restaurants und Speisen in Chinatown

Mehr als zehn verschiedene Küchen des Ostens spiegeln die unterschiedlichen asiatischen Traditionen wider. Kantonesisch, japanisch, indonesisch, Shanghai-, Szechuan-, Thai- und Singapur-Küche oder ein Mix aus mehreren — ein wahres Vergnügen für Asia-Liebhaber!

Dim Sum – Die "Kleinen Häppchen, die das Herz erfreuen" sind vor allem in der Küche Südchinas und Hong-Kongs zu finden. Essen können Sie die Häppchen zu jeder Tageszeit. Dabei gibt es unzählige Varianten, die kleinen Teigscheiben vor dem Dämpfen oder Frittieren zu füllen. In Restaurants wird Ihnen Dim Sum meist in kleinen Portionen zu drei oder vier Stück angeboten oder sogar frisch aus der Küche am Tisch präsentiert und Sie wählen direkt aus, welche Sie verzehren möchten.

Backwaren – Von süß bis herzhaft, hier finden Sie immer etwas Passendes, egal, worauf Sie gerade Appetit verspüren. Ob fleischgefüllt, mit roten Bohnen oder Kokosnuss.

Tea Houses – Teehäuser sind Bestandteil des täglichen chinesischen Lebens. Sie bieten aber auch Besuchern einen idealen Platz zum Entspannen und Auftanken nach dem Spaziergang durch das Viertel oder einem aufregenden Shopping-Vormittag. Meist können Sie nicht nur aus einem breiten Angebot chinesischer Teesorten wählen, sondern auch gleich eine Kleinigkeit dazu essen.

Shopping in Chinatown

Antiquitätenhändler, Schmuckgeschäfte, Boutiquen, Kaufhäuser, dazwischen Wochenmärkte mit frischem Obst und Gemüse, süßen Backwaren und Meeresfrüchten, Elektronikgeschäfte, chinesische Heilmittel, Kitsch und Kampfsportartikel: Auf Ihrem Bummel durch Chinatown werden Sie schnell feststellen, dass Sie in einem günstigen Einkaufsparadies gelandet sind. Feilschen wird an den meisten Ständen erwartet!

Sehenswertes in Chinatown

Am Chatham Square (nahe Bowery und Worth St.), auch bekannt als Kim Lau Square, steht der Kim Lau Memorial Arch. Dieses Denkmal wurde im Jahre 1962 errichtet, im Gedenken an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Amerikaner chinesischer Abstammung. Östlich davon, an der Division Street, liegt der Confucius Plaza mit dem Columbus Park, wo Sie ein Standbild des berühmten chinesischen Philosophen Konfuzius entdecken können.

Der Columbus Park (Mulberry, Bayard, Worth, Baxter St.) ist der größte Park im Viertel. Er wurde Ende 1890 vom Sozialreformer Jacob Riis erbaut. Heute erfreuen sich an der Grünfläche nicht nur Tai Chi Gruppen und Mahjong-Spieler, sondern auch viele Kinder und ältere Herren mit Haustieren. An manchen Wochenenden können Sie dort auch Wahrsager antreffen.

Kim Lau Square – Die Doyers Street nördlich vom Chatham Square ist besonders typisch für Chinatown, weshalb die schmale Straße mit dem Knick schon oft Kulisse von Film- und Fernsehproduktionen war.

Südlich vom Chatham Square liegt der älteste Friedhof der Stadt, der First Shearith Israel Cemetery, der auf das Jahr 1683 zurück datiert werden kann.

Der Abschnitt am südlichen Ende, wo fünf Straßenabschnitte aufeinandertreffen, erhielt treffenderweise die Bezeichnung Five Points, und genau hier wurden die ersten Wohnungen für irische und deutsche Immigranten errichtet. Auf dem Stück zwischen Mosco, Worth und Baxter St. befindet sich heute der Columbus Park.

Chinese Food Einwanderer der Fujian Provinzen leben heute am East Broadway. Über drei Blocks geht das Gebiet an der Manhattan Bridge, dort finden Sie unzählige Läden, die Reisnudeln verkaufen, asiatische Kräuter und Heilmittel, Wochenmärkte und Friseur-Salons.

Das älteste Wohnhaus in New York, das Edward Mooney House (Bowery und Pell St.), wurde vom gleichnamigen Fleischhändler 1785 in Auftrag gegeben. Heute gehört es der Summit Mortgage Bank.

Der Inbegriff für Chinatown ist die Mott Street. Eine Unmenge von Schildern und chinesischen Schriftzeichen, Dialekte, die sich vermischen und ein flirrendes Treiben kennzeichnen die älteste Straße der chinesischen Einwanderer. Beliebte Restaurants und Geschäfte wechseln sich hier ab, das Chinese Community Center und der Eastern States Buddhist Temple of America haben hier ebenfalls ihren Sitz. 41 Mott Street ist übrigens das einzige noch verbliebene Gebäude mit einem Pagodendach.

Das Museum of Chinese in America widmet sich der Geschichte und Erforschung des Einflusses chinesischer Kultur auf die westliche Welt.

Pell Street – der Spitzname "Haircut Street" ist selbsterklärend, zusätzlich gibt es zahlreiche Beauty-Shops. Der buddhistische Tempel steht für Besichtigungen offen, Einwohner bevorzugen jedoch Stätten mit weniger Publikumsverkehr.

Adresse:
215 Centre Street
New York, NY 10013
www.mocanyc.org 

Karten zur Neighborhood

Lower East Side

Lower East Side ©2010 newyork.de
Lower East Side ©2010 newyork.de

Manhattan östlich des Civic Center bis zum East River Park, östliches China Town, Confucius Plaza, Bowery, Lower East Side Tenement Museum, Delancey Street

TriBeCa/Soho

TriBeCa/Soho ©2010 newyork.de
TriBeCa/Soho ©2010 newyork.de

TriBeCa und der südliche Teil SoHos in Höhe der Canal Street inklusive Civic Center, City Hall, City Hall Park bis zur Mott Street, westliches China Town, nördliche Teile des Financial Districts

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